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Das Dominakartei-Interview mit Joanne Lafontaine

 
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globetrotter



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Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 25.01.2009, 18:02    Titel: Das Dominakartei-Interview mit Joanne Lafontaine



Wie kamen Sie auf die Idee Domina zu werden?
Das ist keine Idee, sondern eine Lebenseinstellung. Den Begriff Domina finde ich für mich allerdings nicht unbedingt passend, da er zu sehr mit Klischees und Schranken behaftet ist. Ich bezeichne mich lieber als Lady, lasse mich aber auch gerne mit Herrin anreden. Dies entspricht meiner Persönlichkeit. Die natürliche Neigung, andere beherrschen zu wollen, hatte ich schon immer. Von daher war es nur noch ein kleiner Schritt, dies auch professionell zu tun. Das ist sicher etwas, wovon die meisten Menschen nur träumen können, ihr Hobby zum Beruf zu machen.

Wann haben Sie bemerkt dass Sie dominante Neigungen haben und wie haben sich diese dargestellt?
Das war schon im Kindergarten, als ich die Anführerin einer Jungenbande war. In diese Bande fand nur Aufnahme, wer gefährliche Mutproben bestehen konnte, die ich mir ausgedacht hatte. So habe ich beispielsweise einmal einen der Knaben im Regen an einen Baum gefesselt. Dort stand er hilflos und völlig durchnässt, bis ihn jemand gefunden und losgebunden hat. Einen anderen Jungen hetzte ich auf einen dünn gefrorenen Teich. Dort musste er zwangsläufig einbrechen. Man kann sich vorstellen, wie er vor Angst schlotterte.
Ich habe sie für Fehler geohrfeigt, geschlagen und getreten. Viele hatten solche Angst vor mir, dass sie sich in die Hose gemacht haben, wofür ich sie natürlich gleich wieder demütigte. Einige hatten nachts Alb­träume und mussten psychologisch behandelt werden.
Dabei waren auch Burschen, die älter und größer waren als ich. Auch sie unterwarfen sich mir, weil sie schnell meine Überlegenheit aner­kennen mussten.
Die ganze Tragweite meiner „Teufeleien“ war mir damals natürlich nicht bewusst. Damals wie heute wollte ich meine Sklaven dazu bringen, Dinge zu tun oder zu erdulden, die sie ohne meine Dominanz niemals akzeptieren würden.    
Vielleicht ist der ein oder andere immer noch von den damaligen Erleb­nissen geprägt. Speziell bei einem kann ich mir das besonders gut vorstellen. Einerseits hat er furchtbare Angst vor mir, andererseits kann er sich meiner Ausstrahlung nicht entziehen. Geradezu traumatisch könnte es für ihn werden, wenn ich ihn dieser neuen Mutprobe unterziehe, die ich mir für ihn ausgedacht habe. So könnte es ablaufen:
Ich stelle ihn vor die Alternative, mich entweder nie mehr sehen zu dürfen oder diese neue „Mutprobe“ zu bestehen. Er steht auf dem Dach - nackt, die Hände gefesselt. Er hat furchtbare Angst. In dieser Höhe darf er nicht nach unten sehen, ohne dass ihm schwindlig wird. Er soll bis ans andere Ende des Dachgiebels balancieren und dann wieder zurück. Es ist eiskalt, die Dachschindeln sind spiegelglatt gefroren. Wie soll man hier nicht abrutschen? Ich habe ihm eine „Sicherheits­leine“ angelegt – aber um den Hals! Bei einem Sturz bricht er sich entweder das Genick oder wird durch sein eigenes Körper­gewicht langsam erdrosselt. Vergnügt beobachte ich, wie es in ihm arbeitet. Irgendwie schafft er den Hinweg. Er dreht sich um, und ich feuere ihn an: „Du schaffst es, aber jetzt gehst du rückwärts!“ Er fängt an zu schluchzen wie damals als kleiner Junge. Tatsächlich schafft er aber auch das. Ich nehme ihn in die Arme und schenke ihm mein schönstes Lächeln: „Ich wusste, dass du diese Mutprobe bestehst. Beim nächsten Mal wird es aber schwieriger……“ 

Wie würden Sie sich beschreiben?
Es fällt mir schwer, mich zu beschreiben, weil ich so vielfältig bin (mal ein Engel, das andere Mal eher wie ein Teufel). Auch finde ich es albern zu schreiben, wie toll ich doch bin. Das Urteil überlasse ich jedem selbst, der mich mal kennengelernt hat.
Deshalb gebe ich wieder, was ein Sklave mir nach einer Session schrieb:
„Ich hatte das große Privileg, Sie ganz aus der Nähe zu bewundern zu dürfen und muss ihnen sagen, dass Sie eine wunderschöne Frau sind. Auch Ihre geschmackvolle Kleidung hat mir sehr gefallen. Sie sind tatsächlich eine richtige Lady. Zu anderen Zeiten und unter anderen Umständen könnte ich mich glatt in Sie verlieben!“
Nun, inzwischen hat er auch meine andere Seite zur Genüge kennen­gelernt!

Können Sie sich noch daran erinnern wie Ihr „Erster Arbeitstag“ war?
Ich verwende den Begriff „Arbeit“ in meinem Fall nicht so gern, da ich - wie gesagt -  eigentlich schon immer Herrin aus Passion war. Insofern gab es auch keinen ersten Arbeitstag für mich. So könnte man als Beginn beispielsweise den Tag nennen, als ich den Jungen an den Baum fesselte. Auch damals war ich schon seine Anführerin und Herrin.
Was bereitet Ihnen bei der Arbeit als Domina besonderes Vergnügen?
Der Blickkontakt zu meinem Opfer. Der fragende, ängstliche, vielleicht sogar verzweifelte  Ausdruck in den Augen des Sklaven, was sich wohl als Nächstes mit ihm anstelle, welche Gemeinheiten ich mir noch ausdenken kann. Mein Einfallsreichtum erstaunt mich in diesem Punkt manchmal selbst. Wenn ich dann die Resignation, die völlige Hingabe sehe, sobald mein Opfer sich mir völlig unterwirft, mir sagt, dass ich mit ihm machen kann, was ich will, ist das schon ein ganz besonderes Vergnügen für mich.

Wie bereiten Sie sich auf eine Session vor?
Ich finde zunächst durch persönliche Gespräche oder Emails heraus, wie mein Sklave „tickt“. Er soll mir seine Phantasien schildern. Je mehr ich über seine Neigungen herausfinde, umso besser kann ich während der Session auf ihn eingehen. Unmittelbar vor der Session verwende ich viel Zeit für richtiges Outfit und Makeup. Es soll möglichst zum Thema passen. 

Wie wäre der perfekte Sklave für Sie?
Der perfekte Sklave erkennt irgendwann, dass der einzig wahre Grund seiner Existenz darin besteht mir zu dienen und mich zu vergöttern. Egal, wie erfolgreich er privat oder beruflich ist; all das zählt letzten Endes nicht. Es war kein Zufall, dass er mich traf, sondern von Anfang an vorherbestimmt. Diese Erkenntnis muss in ihm selbst reifen – auch wenn es vielleicht Jahre dauert. In dieser Hinsicht übe ich keinen Druck aus. Vielleicht hält er sich sogar eine Weile von mir fern, doch irgendwann kommt er zu mir und bettelt darum, sich mir völlig auszuliefern zu dürfen. Er hat begriffen, dass das Wichtigste für mich nicht ist, seinen wertlosen Körper für ein paar Stunden zu besitzen und ihn auf jede erdenkliche Art und Weise zu erniedrigen. Ich will ihn mit Leib und Seele. Erst, wenn er das wirklich verstanden hat, ist er der perfekte Sklave.

Wie wäre Ihr perfekter Tag als Domina?
Das wäre dann, wenn meine Lust  an der Session sich auch auf meine Sklaven überträgt – wenn auch auf andere Weise. Sie sollten die Spielchen und Demütigungen, die ich mit ihnen anstelle, irgendwann als Belohnung empfinden. Dies alles von mir zu erdulden, ist ein großes Geschenk. Wenn sie das während der Session erkennen und dadurch zum Ausdruck bringen, dass sie mich vergöttern, meine Schönheit bewundern und sich mir zum Schluss völlig hingeben, war der Tag perfekt.

Hat Sie die Arbeit als Domina privat verändert?
Nein, da ich ja – wie oben erwähnt - immer schon eine Herrin war, kann ich auch keine Veränderung an mir feststellen. Ich bin so wie ich bin und muss mich nicht verstellen.
Hier noch eine Geschichte, die tatsächlich passiert ist und verdeutlicht, wie ich auf andere wirke:
„Ich befand mich gerade vor der Webcam, als es klingelte. Es war der Postbote. Ich konnte mir nicht so schnell etwas überziehen, wie er die Treppe hochkam. Ich war komplett in Lack gekleidet und konnte mich noch schnell genug von meinem Strapon befreien, als er bei meinem Anblick nach dem letzten Treppenabsatz die letzten Stufen buchstäblich hochgeflogen kam. Ich fand es lustig und habe ihm das auch gezeigt. Ihm aber wohl so peinlich, dass er weder lachen noch sich schämen konnte. Er war völlig gelähmt und ich bin mir sicher, dass er im Nachhinein im Boden vor Scham versunken ist. Vielleicht hatte er aber auch Angst, dass ich über ihn herfalle. Er wird das wohl nie vergessen!“

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Ich bilde mich gerne weiter, bin gerne in der Natur und widme mich dem Reitsport.

Was bieten Sie Ihren Membern monatlich?
Ich biete meinen Membern wöchentliche Updates. Auf meinen Seiten gibt es High Quality- und High Definition Videos zu sehen. Ich präsentiere meinen Membern nur das, was meinem eigenen, sehr hohen Anspruch genügt. Auf keiner meiner Seiten gibt es Posen, sondern jedes Set oder Video beinhaltet eine kleine Story, die erzählt wird. Ich setze sehr viel Kreativität und Perfektion bis ins letzte Detail in die Sache und hebe mich da von der breiten Masse enorm ab. Das Feedback meiner Member gibt mir da Recht.

Vielen Dank

Lady Joanne Lafontaine
http://www.lady-joanne.com/
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